| Leserattentipp Nr. 5: Lesespaß mit dem Lesepass |
|
|
|
Grundschüler lernen die Lesefertigkeiten unterschiedlich schnell, gut und gerne. Aber bis auf wenige Ausnahmen beherrschen sie die nötigen Lesefertigkeiten spätestens im Verlauf der dritten Klasse. Dann können die Kinder lesen. Wie aber werden aus lesenden Schülern lebenslange Leser? Natürlich übt hier das Elternhaus und die Rolle des Lesens in der Familienkultur einen entscheidenden Einfluss aus. Und dies ist seitens der Schule kaum beeinflußbar. Oder? Es gibt ein Konzept, dass auch die Eltern in die Leseanstrengungen einbindet. Viele Grundschullehrer haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht: Der Lesepass. Ihn gibt es in zahlreichen Variationen, häufig individuell von den Lehrern für ihre Bedürfnisse entwickelt. Das Grundprinzip ist dabei jedoch meist ähnlich: Alle Schüler bekommen einen Pass, in dem die Eltern jeweils mit Datum und Unterschrift ein bestimmtes Lesepensum (z.B. 10 Minuten) bestätigen. Sobald ein Pass (mit z.B. einem Dutzend Einträgen) voll ist, gibt das Kind ihn beim Lehrer ab. Die Anzahl der vollen Pässe wird im Klassenzimmer dokumentiert, zum Beispiel, indem jedes Kind für jeden vollen Pass ein kleines kopiertes Buchcover anmalen, mit seinem Namen versehen und ins Bücherregal kleben kann. Am Ende eines Halbjahres können für die größten Leseratten kleine Buchpreise vergeben werden. Oder die Eltern bzw. ein Sponsor erklären sich bereit, für jedes eingeklebte Buch z.B. einen Euro zugunsten der Schul- oder Klassenbücherei zu spenden.
Variationsmöglichkeiten gibt es reichlich. Das Prinzip bleibt: Leseanstrengungen dokumentieren, belohnen und so vor allem: wertschätzen! Übrigens: Wir bieten für alle registrierten User dieser Seite die Kopiervorlage für einen Lesepass zum Download an - kostenlos. Hier geht es direkt zum Download.
|